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Anlässlich des 60-jährigen Gründungsjubiläums der
Bundesrepublik Deutschland gibt die WELT-Gruppe zwischen Ende Mai und
Anfang November 2009 eine Buchedition mit Werken herausragender
Autoren der deutschen Literatur heraus. In 25 Bänden, darunter
Klassiker, Bestseller, aber auch Geheimtipps, bietet die WELT EDITION
ein Panorama der deutschen Nachkriegsliteratur, die seit dem Jahr
1949 erschienen ist. Den Auftakt bildet Thomas Manns Roman
“Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull”, der ab dem 23. Mai
erhältlich ist. Die WELT-Literatur-Edition wird am Montag, 25. Mai,
von WELT-Chefredakteur Thomas Schmid im Beisein der Autoren Martin
Walser und Hellmuth Karasek im Literaturhaus München vorgestellt.
Die Edition stellt 25 große deutschsprachige Autoren vor, darunter
Schriftsteller, die längst zum offiziellen Kanon gehören – etwa
Heinrich Böll mit dem Roman “Billard um halbzehn” (Erscheinungsjahr:
1959) oder Martin Walser mit der Novelle “Ein fliehendes Pferd”
(1978). Aber es wurden auch Autoren ausgewählt, die nicht in aller
Munde sind – etwa Johannes Bobrowski mit seinem Roman “Levins Mühle:
34 Sätze über meinen Großvater” (1964), der von den Deutschen im
Osten Europas handelt, oder Gert Hofmann mit seinem Roman “Der
Kinoerzähler” (1990).
“Was ein Volk prägt und zusammenhält, darüber gibt die Literatur
oft besser, tiefgründiger und anschaulicher Auskunft als so manches
Geschichtswerk. Das gilt umso mehr für die Deutschen, die erst spät
zum Nationalstaat fanden. Zusammen genommen zeigen die Bücher:
Deutschland kann auch auf eine wunderbare literarische
Erfolgsgeschichte zurückblicken”, so Thomas Schmid, Chefredakteur
aller Titel der WELT-Gruppe.
Die Literatur-Edition der WELT ist ab dem 23. Mai im Buchhandel
erhältlich und kann ab sofort als Gesamtedition unter
www.welt-edition.de oder telefonisch unter 0800/066 05 55 zum Preis
von 199 Euro bestellt werden. Der Einzelband kostet 9,95 Euro.
Die 25 Bände der WELT-Literaturedition erscheinen ab dem 23. Mai
bis zum 9. November 2009 in folgender Reihenfolge:
- Thomas Mann: “Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull”
- Monika Maron: “Flugasche”
- Alfred Andersch: “Sansibar oder der letzte Grund”
- Ingo Schulze: “Simple Storys”
- Johannes Bobrowski: “Levins Mühle: 34 Sätze über meinen Großvater”
- Heinrich Böll: “Billard um halbzehn”
- Christa Wolf: “Nachdenken über Christa T.”
- Christian Kracht: “Faserland”
- Johannes Mario Simmel: “Und Jimmy ging zum Regenbogen”
- Erich Kästner: “Das doppelte Lottchen”
- Walter Kempowski: “Tadellöser & Wolf”
- Ingrid Noll: “Der Hahn ist tot”
- Wolfgang Borchert: “Die traurigen Geranien und andere Geschichten”
- Martin Walser: “Ein fliehendes Pferd”
- Uwe Johnson: “Das dritte Buch über Achim”
- Jurek Becker: “Jakob der Lügner”
- Marie Luise Kaschnitz: “Beschreibung eines Dorfes”
- Max Frisch: “Montauk. Eine Erzählung”
- Wolfgang Koeppen: “Das Treibhaus”
- Bernhard Schlink: “Liebesfluchten”
- Siegfried Lenz: “Deutschstunde”
- Gert Hofmann: “Der Kinoerzähler”
- Franz Fühmann: “Das Judenauto”
- Peter Handke: “Wunschloses Unglück”
- Reiner Kunze: “Die wunderbaren Jahre”.
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